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Architektur

Eine Neuplanung, Umplanung oder auch nur eine Renovierung
hat immer etwas mit einem Zoom-out zu tun.
Einmal von oben drauf schauen.

 

Um ein sinnfälliges Ergebnis zu erzielen, ist es manchmal notwendig,
die Dinge quer zu bürsten und ketzerische Fragen zu stellen.
So lassen sich falsche Wege oft recht schnell ausschließen.

 

Ungewöhnliche Lösungen sollten dabei unbedingt mitgedacht werden.

Die ersten Fragen gelten immer der Funktion und den alltäglichen Routinen.
 

Zum Beispiel bei einem Einfamilienhaus:

- Müssen morgens alle gleichzeitig aus dem Haus?

- Sollte damit Küche und Essbereich stärker in den Mittelpunkt rücken?

- Braucht es eventuell ein drittes WC?
 

Bei jeder Bauaufgabe stellen sich natürlich andere Fragen.

Aus den Antworten entwickelte Mathias Lücking reduzierte räumliche Gestaltungen, die die Bewohner:innen mit ihrer eigenen Persönlichkeit füllen konnten.
 

So konnten Klarheit und Schönheit entstehen.

Das Interieur mitzudenken, gehörte für ihn selbstverständlich dazu.

Einzelleistung> siehe Architektur

Interieur

Mathias hatte die Gabe, kleine Räume groß zu machen.
 

Oftmals sind Resträume nur nicht gut genug genutzt.

- ein Treppengeländer kann ein Sideboard werden

- ein deckenhohes Regal kann den Raum strukturieren

- ein Raum unter einem Hochbett kann FunktIon bekommen

- alles, was nicht "vor" der Wand steht macht den Raum größer

Solche Lösungen entwickelte Mathias Lücking besonders gerne.

Klarheit war dabei wichtig —
damit für die individuelle Einrichtung und die Persönlichkeit der Bewohner:innen noch Spielraum bleibt.

Einzelleistung> siehe Interieur

Scenery

Ein Event benötigt immer auch eine räumliche Corporate Identity.

Besucher:innen sollen spüren, auf welcher Veranstaltung sie sind.

- Bar Convent Berlin

- re:publica

- Jugend präsentiert
 

Materialien zweckzuentfremden und in einen neuen Zusammenhang zu stellen, war dabei oft Teil des gestalterischen Ansatzes:

- Ready-mades

- Recyclingmaterialien

- industrielle Fundstücke

- manchmal schlichtweg Müll

Es ist möglich, modulare Systeme zu entwickeln, ohne die Poesie zu verlieren.

Die Mehrfachverwendung ikonografischer Bauteile ermöglicht nachhaltige Lösungen und stärkt gleichzeitig die Wiedererkennbarkeit eines Formats.

Mathias Lücking arbeitete für Veranstaltungen ebenso wie für Filmproduktionen.
Beides bewegt sich im Feld temporärer Räume und Bildwelten — mit einem wesentlichen Unterschied:

- Bei Veranstaltungen geht es darum, Sehgewohnheiten zu erzeugen.

- Beim Film geht es darum, Sehgewohnheiten zu erfüllen.

Einzelleistung> siehe Scenery

         

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